Wer einen Keller räumen lassen möchte, stellt meist zuerst eine ganz praktische Frage: Was nimmt das Team eigentlich mit? Die gute Nachricht vorweg: Der Großteil dessen, was sich über Jahre in einem Keller ansammelt, kann bei einer Kellerräumung mitgenommen werden. Damit am Tag der Räumung keine Fragen offenbleiben, lohnt sich trotzdem ein genauer Blick. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Gegenstände typischerweise abtransportiert werden, was vorab abgesprochen werden sollte und was besser im Keller bleibt.
Kurz gesagt: Was mitgeht, steht im Angebot
Jeder Keller ist anders. Im Altbau stehen oft schwere Kästen und Truhen aus mehreren Generationen, im Kellerabteil einer Wohnhausanlage eher Kartons, Fahrräder und ausrangierter Hausrat. Deshalb legen wir vor dem Termin gemeinsam fest, welche Gegenstände mitgenommen werden. Diese Absprache steht in Ihrem Angebot, das Sie kostenlos und unverbindlich erhalten. So wissen beide Seiten genau, was nach der Räumung nicht mehr im Keller stehen soll.
Möbel: vom Kasten bis zur Truhe
Möbel machen in vielen Kellern den größten Teil des Volumens aus. Typisch sind:
- Kästen, Kommoden, Kredenzen und Vitrinen
- Regale aus Holz oder Metall
- Tische, Sessel, Hocker und Eckbänke
- Truhen, Koffer und alte Schreibtische
- Bettgestelle und Lattenroste
Gerade massive Holzmöbel sind schwer und passen oft nur knapp durch Kellertüren und über enge Stiegen. Für ein eingespieltes Team gehört genau das zum Alltag. Sie müssen die Stücke vorher nicht selbst in Richtung Ausgang rücken.
Matratzen, Sofas und Polstermöbel
Polstermöbel wandern häufig in den Keller, wenn eine Wohnung neu eingerichtet wird. Dort ziehen sie mit der Zeit Feuchtigkeit und beginnen muffig zu riechen. Mitgenommen werden zum Beispiel:
- Matratzen in jeder Größe
- Sofas, Couchen und Schlafsofas
- Fauteuils und Ohrensessel
- Polsterstühle, Sitzkissen und Auflagen
Auch einzelne große Stücke wie ein altes Sofa oder ein Doppelbett holen wir ab. Dafür muss nicht der ganze Keller geräumt werden.
Kartons, Kisten und Hausrat
Der eigentliche Klassiker im Keller ist der Karton, dessen Inhalt niemand mehr kennt. Dazu kommen:
- Umzugskartons, Obstkisten und Kunststoffboxen
- Geschirr, Gläser, Töpfe und Einsiedegläser
- Bücher und Zeitschriften
- Vorhänge, Decken, Kleidung und Teppiche
- Spielzeug, Dekoration und Weihnachtsschmuck
Bevor Kartons das Haus verlassen, lohnt sich ein kurzer Blick hinein. In alten Kisten tauchen immer wieder Fotos, Briefe oder Zeugnisse auf, die man später vermissen würde.
Fahrräder, Sportgeräte und Gartenmöbel
Alles, was nur zu bestimmten Jahreszeiten gebraucht wird, landet gern im Keller und bleibt dort, wenn es niemand mehr benutzt:
- alte Fahrräder, Roller und Kinderwagen
- Ski, Schlitten und Sportgeräte
- Campingausrüstung und Luftmatratzen
- Gartenmöbel, Sonnenschirme und Blumentröge
In Wohnhausanlagen teilen sich oft mehrere Parteien einen Fahrradraum oder Kellergang. Markieren Sie Ihre eigenen Räder und Gegenstände deshalb eindeutig, damit ausschließlich Ihr Eigentum mitgenommen wird.
Elektrogeräte und Werkzeug
Ausgediente Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefriertruhen, Fernseher oder Lampen findet man in vielen Kellern ebenso wie Werkzeug, Leitern und Werkbänke. Geben Sie Elektrogeräte bei der Anfrage bitte ausdrücklich an, damit sie im Angebot berücksichtigt werden. Kühlschränke und Gefriertruhen sollten vor dem Termin leer, abgetaut und trocken sein.
Was vorab besprochen werden muss
Einige Dinge dürfen nicht einfach gemeinsam mit Möbeln und Kartons abtransportiert werden. Dazu gehören vor allem:
- Farben, Lacke, Lösungsmittel und Klebstoffe
- Motoröl, Altöl und andere Chemikalien
- Pflanzenschutzmittel und größere Mengen an Reinigungsmitteln
- Batterien, Autobatterien und Akkus
- Gasflaschen und Feuerlöscher
Am einfachsten ist es, solche Behälter schon beim Sortieren an einem Platz zu sammeln und bei der Anfrage aufzuzählen. Dann lässt sich vor dem Termin klären, wie mit ihnen verfahren wird. Auch Bauschutt oder mehrere Altreifen sprechen Sie am besten vorher an.
Was im Keller bleiben sollte
Genauso wichtig wie die Frage, was mitgenommen wird, ist die Frage, was auf keinen Fall mitgehen darf:
- Persönliche Unterlagen: Verträge, Urkunden, Zeugnisse, Fotoalben und Briefe
- Wertsachen: Schmuck, Münzen, Sammlungen und Erbstücke
- Fest verbaute Einrichtung: Heizkessel, Boiler, Zähler, Leitungen und fest montierte Regale, sofern sie zur Immobilie gehören
- Fremdes Eigentum: Gegenstände von Nachbarn, der Hausverwaltung oder der Hausgemeinschaft
Kennzeichnen Sie alles, was bleiben soll, gut sichtbar, etwa mit farbigem Klebeband oder einem Zettel. Noch sicherer ist es, diese Dinge vor dem Termin in einen eigenen Bereich oder gleich in die Wohnung zu bringen.
Checkliste für Ihre Anfrage
Je genauer Ihre Angaben sind, desto passender fällt das Angebot aus. Diese Punkte helfen uns bei der Einschätzung:
- Größe des Kellers: ein Abteil, ein Raum oder mehrere Räume
- Große Stücke: ungefähre Anzahl von Kästen, Sofas, Matratzen und Elektrogeräten
- Kleinteile: grob geschätzte Menge an Kartons und Säcken
- Sonderfälle: Farben, Chemikalien, Batterien oder Gasflaschen
- Zugang: Stockwerk, Stiege, Lift und Entfernung zur Straße
- Wunschtermin: ein bestimmter Tag oder flexibel
Wohin mit gut erhaltenen Stücken?
Nicht alles im Keller ist wertlos. Ein Kasten aus Massivholz, ein funktionierendes Fahrrad oder ein vollständiges Service finden oft noch Interessenten. Wer solche Stücke verkaufen oder verschenken möchte, sollte damit einige Wochen vor der Räumung beginnen, denn Abholungen über Kleinanzeigen verschieben sich erfahrungsgemäß gern. Was bis zum Termin keinen neuen Besitzer gefunden hat, kann bei der Räumung mitgenommen werden, sofern es im Angebot vereinbart ist.
Und wie läuft die Räumung dann ab?
Nach Ihrer Anfrage und dem kostenlosen Angebot kommt unser Team zum vereinbarten Termin. Wir tragen die vereinbarten Gegenstände aus dem Keller, laden sie ein und übernehmen den Abtransport. Zum Schluss hinterlassen wir den Keller besenrein. Kleinere Kellerabteile sind oft in wenigen Stunden erledigt. Warum sich ein eingespieltes Team gegenüber dem Selbermachen lohnt, lesen Sie im Beitrag Professionelle Kellerräumung: Ihre Vorteile.
Unser Einsatzgebiet: Wien, Niederösterreich und Burgenland
Wir räumen Keller in Wien, Niederösterreich und im Burgenland, vom kleinen Kellerabteil bis zum weitläufigen Gewölbekeller. Neben kompletten Räumungen holen wir auch einzelne Möbelstücke ab. Termine sind je nach Verfügbarkeit kurzfristig möglich. Wie Sie Ihren Keller Schritt für Schritt vorbereiten, lesen Sie im Ratgeber Kellerräumung: So schaffen Sie wieder Platz.
Fazit: Klare Absprache, leerer Keller
Bei einer Kellerräumung wird der Großteil der typischen Kellerinhalte mitgenommen: Möbel, Polstermöbel, Kartons, Hausrat, Fahrräder und vieles mehr. Wichtig sind eine genaue Absprache vorab, der Hinweis auf Sonderfälle und eine klare Kennzeichnung der Dinge, die bleiben sollen. Dann läuft der Termin reibungslos und Sie bekommen Ihren Keller besenrein zurück. Möchten Sie wissen, was eine Räumung Ihres Kellers umfasst? Senden Sie uns eine Anfrage, wir melden uns mit einem kostenlosen und unverbindlichen Angebot.