Schnell soll es gehen, aber nicht auf Kosten der Sorgfalt: Das ist der Wunsch hinter fast jeder Anfrage nach einer schnellen Kellerentrümpelung. Beides schließt sich nicht aus, im Gegenteil. Ein Team, das jeden Tag Keller räumt, ist nicht deshalb schnell, weil es hastet, sondern weil jeder Handgriff sitzt und nichts zweimal gemacht werden muss. In diesem Beitrag erfahren Sie, woher dieses Tempo kommt, wie ein Räumungstag bei uns vom ersten bis zum letzten Handgriff abläuft und woran Sie erkennen, dass Geschwindigkeit und Sorgfalt zusammengehen.
Warum ein Team so viel schneller ist
Wer allein oder mit Freunden räumt, verliert die meiste Zeit nicht beim Tragen, sondern dazwischen: beim Überlegen, wie der Kasten durch die Tür passt, beim Suchen nach Werkzeug, beim Warten, bis jemand die zweite Seite anheben kann, beim Hin- und Herfahren mit einem zu kleinen Wagen. Ein eingespieltes Team hat diese Pausen nicht. Zwei Mitarbeiter arbeiten mit Arbeitsteilung: Während einer den Weg freimacht, trägt der andere schon. Sperrige Möbel werden im Gehen zerlegt, weil Werkzeug und Erfahrung vorhanden sind.
Dazu kommt das Fahrzeug. Ein LKW nimmt in einer Fahrt auf, wofür ein Transporter mehrmals fahren müsste, und er wird in einer Reihenfolge beladen, die keinen Platz verschenkt. Und es kommt die Erfahrung dazu, welche Reihenfolge im Keller sinnvoll ist: zuerst den Gang frei, dann die schweren Stücke, während der Weg breit ist, dann die Kartons und Kleinteile. Alles zusammen führt dazu, dass ein Keller, an dem eine Familie drei Wochenenden gearbeitet hätte, an einem einzigen Vormittag oder Tag leer ist.