Poysdorf

Kellerentrümpelung Poysdorf

Poysdorf ist Weinstadt mit den längsten Kellergassen des Landes, und dort gibt es keine Hausnummern. Wir finden Sie trotzdem. In den Häusern stehen Möbel, die heute wieder gefragt sind, und in den Kellern im Herbst Gärgase, die man ernst nimmt.

Wir räumen in Poysdorf, Wetzelsdorf, Kleinhadersdorf, Walterskirchen und Wilhelmsdorf.

Treffpunkt am Beginn einer Kellergasse ohne Hausnummern in Poysdorf
Mehr Platz. Platz für Neues.

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Treffpunkt statt Adresse: wie wir Sie in der Kellergasse finden

Ein Presshaus in einer Poysdorfer Kellergasse hat keine Hausnummer, keine Straße, die ein Navigationsgerät kennt, und oft nicht einmal einen Namen, den zwei Menschen gleich schreiben. Wir kommen trotzdem pünktlich, und dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

Am einfachsten ist ein Treffpunkt. Sie nennen uns einen Ort, den jeder findet: die Kirche, den Bahnhof, die Tankstelle, das Gemeindeamt. Dort treffen wir Sie zur vereinbarten Zeit, und Sie fahren voraus oder steigen zu. Von dort sind es meist wenige Minuten.

Wenn Sie nicht dabei sein können, hilft ein Standort aus dem Handy: Öffnen Sie eine Kartenanwendung, stehen Sie vor dem Presshaus, schicken Sie uns den Punkt. Das funktioniert auch in Kellergassen, weil die Position vom Satelliten kommt, nicht von einer Adresse.

Eine Beschreibung ist die dritte Möglichkeit: Kellergasse von der Bundesstraße aus, drittes Presshaus rechts nach der Kapelle, grüne Tür, Nummer 14 mit Kreide am Tor. Solche Beschreibungen funktionieren erstaunlich gut, wenn sie von jemandem kommen, der den Ort kennt.

Ein Foto vom Presshaus von außen hilft in allen drei Fällen, weil wir dann wissen, wonach wir suchen.

Was wir außerdem wissen müssen: Ist die Kellergasse für einen Transporter befahrbar, gibt es eine Wendemöglichkeit am Ende, und wer hat den Schlüssel? In vielen Kellergassen ist das Wenden das eigentliche Problem, und wir fahren dann rückwärts hinein.

Wir haben noch jedes Presshaus gefunden. Manchmal mit einem Anruf mehr.

Häufige Fragen zu Poysdorf

Unser Presshaus hat keine Adresse. Wie finden Sie es?

Treffpunkt an Kirche oder Bahnhof, Standort vom Handy oder eine Beschreibung mit Foto. Sagen Sie uns auch, ob man wenden kann.

Sind alte Möbel aus den Sechzigern etwas wert?

Oft ja, gesucht ist die Form. Wir zeigen Ihnen, was uns auffällt; verkaufen Sie selbst oder wir rechnen an.

Ist es gefährlich, einen alten Weinkeller zu betreten?

Im Herbst ja, wegen Gärgas. Tür auf, warten, Kerze am Boden, nie allein. Wir arbeiten dort nur mit Lüftung.

Gibt es am Wochenende einen Aufschlag?

Nein. Samstag, Sonntag und Feiertage kosten nicht mehr.

Was aus den Fünfzigern und Sechzigern heute wieder gefragt ist

In den Poysdorfer Häusern, die wir räumen, steht die Einrichtung von zwei, drei Generationen übereinander, und oft ist die älteste Schicht die interessanteste. Nicht die Biedermeierkommode, die kennt jeder. Sondern der Nierentisch, die Stehlampe mit dem Tütenschirm, der Küchenkasten mit Resopalplatte, die Kommode mit den schrägen Beinen, der Cocktailsessel, das Radio aus Holz.

Diese Dinge galten dreißig Jahre lang als altmodisch und wurden in den Keller gestellt, wo sie überlebt haben. Heute werden sie gesucht, von jungen Leuten, die Wohnungen einrichten, und von Händlern, die genau danach schauen. Wir sagen Ihnen das, weil es den Unterschied macht zwischen einem Stück, das auf den Wagen geht, und einem, das angerechnet wird oder das Sie selbst verkaufen.

Woran man es erkennt: schräg gestellte, dünne Beine aus Holz oder Metall, Formen ohne rechte Winkel, Furniere in hellem Holz, Kunststoffplatten in Pastellfarben, Griffe aus Messing oder Bakelit. Oft ein Herstelleretikett auf der Rückseite.

Der Zustand zählt weniger, als man denkt. Ein Furnier mit Kratzern lässt sich aufarbeiten, ein Bezug lässt sich erneuern. Was gesucht ist, ist die Form.

Wir sind keine Schätzmeister und nennen keine Werte. Aber wir kennen den Unterschied zwischen einem Kasten von 1960 und einem von 1990, und wir zeigen Ihnen, was uns auffällt, bevor wir es verladen.

Wenn Sie selbst verkaufen wollen, lassen Sie das Stück im Haus und fotografieren es. Wenn nicht, rechnen wir es an.

Google-Bewertungen

Das sagen unsere Kundinnen und Kunden

4,7 9 Google-Bewertungen

  • Wohnung nach dem Auszug komplett geräumt. Team war pünktlich, hat sogar den Keller mitgenommen und den Sperrmüll gleich mit abtransportiert. Preis war vorher klar, keine Nachforderungen. Wohnung war hinterher besenrein. Würde ich wieder nehmen.

    Thomas H. März 2026
  • Nach dem Tod meiner Mutter die ganze Wohnung entrümpeln lassen. Sehr einfühlsam, nichts wurde einfach „weggeschmissen“, Brauchbares haben sie extra sortiert. Abwicklung unkompliziert, Rechnung transparent. Danke.

    Anna B. Jänner 2026
  • Keller und Dachboden in einem Einfamilienhaus. Sehr schnell und gründlich, nur beim Abholen des alten Kühlschranks hat’s etwas länger gedauert wegen des Abtransports. Ansonsten top, Preis-Leistung passt.

    Markus S. November 2025
  • Kleine 2-Zimmer-Wohnung plus Balkon. Zwei Leute, drei Stunden, fertig. Freundlich, haben auch die schweren Kästen allein runtergetragen. Keine Sauerei im Stiegenhaus. Genau so soll’s sein.

    Lisa H. Juni 2026
  • Büroauflösung nach Firmenumzug. Akten, Möbel, Elektronik: alles an einem Tag weg. Haben uns vorher genau gesagt, was sie mitnehmen dürfen und was separat abtransportiert werden muss. Sehr professionell.

    Andreas G. Februar 2026
  • Gartenhütte und Garagenabstellraum. Gut und zügig, nur der Termin hat sich um einen Tag verschoben. Kommunikation war aber okay, und vor Ort dann alles wie besprochen. Würde ich trotzdem weiterempfehlen.

    Magdalena L. August 2025
  • Altbauwohnung im 3. Stock ohne Lift. Haben alles runtergetragen, ohne dass irgendwas beschädigt wurde. Auch der alte Teppich und die Einbauküche sind mitgegangen. Faire Pauschale, keine Überraschung hinterher.

    Florian W. April 2026
  • Haushaltsauflösung nach Pflegeheim-Umzug. Sehr diskret und ordentlich. Haben uns Zeit gelassen, noch ein paar persönliche Sachen rauszunehmen. Rechnung kam prompt, alles nachvollziehbar.

    Sophie P. Dezember 2025
  • Sperrmüll und Kellerentrümpelung. Arbeit selbst war super, nur etwas teurer als der erste Kostenvoranschlag, weil noch extra Säcke dazugekommen sind. Hätten sie vorher klarer sagen können. Trotzdem solide Arbeit.

    Stefan M. Juli 2026

Gärgase: warum wir im Herbst nicht ohne Lüftung in Weinkeller gehen

Poysdorf ist Weinstadt, und wer hier Keller räumt, muss etwas wissen, das in keiner anderen Region so wichtig ist: Gärgas. Wenn Wein gärt, entsteht Kohlendioxid, es ist schwerer als Luft, geruchlos, und es sammelt sich am Boden von Kellern, in Röhren und Vertiefungen. Wer hineingeht, merkt nichts, bis es zu spät ist. Es hat in Weinbaugebieten immer wieder Tote gegeben.

Das betrifft uns, wenn in einem Presshaus oder Weinkeller noch gegoren wird oder kürzlich gegoren wurde, also vor allem von September bis November, aber auch, wenn ein Nachbarkeller durch eine alte Verbindung anschließt. Unsere Regel ist einfach: In einen Weinkeller, in dem Gärung möglich ist, gehen wir nicht ohne Lüftung und nicht ohne Prüfung.

Praktisch heißt das: Tür und alle Öffnungen bleiben vor und während der Arbeit offen. Wo es kein zweites Loch gibt, läuft ein Lüfter. Der Keller wird vor dem Betreten geprüft, mit einem Messgerät oder, wie Winzer es seit Jahrhunderten tun, mit einer Kerze auf Bodenhöhe: Geht sie aus, geht niemand hinein. Und niemand arbeitet allein in einer Röhre, immer bleibt eine Person am Eingang.

Wenn noch Fässer oder Tanks mit gärendem Inhalt im Keller stehen, räumen wir um sie herum erst, wenn der Winzer sagt, dass die Gärung abgeschlossen ist, oder wir verschieben.

Das klingt umständlich und kostet eine halbe Stunde. Wir haben sie noch nie bereut.

Wenn Sie selbst in einen alten Weinkeller gehen, den lange niemand betreten hat, gilt dasselbe für Sie: Tür auf, warten, Kerze, nie allein.

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