Schattendorf

Kellerentrümpelung Schattendorf

Schattendorf liegt direkt an der Grenze zu Ungarn, mit Häusern, in denen Keller, Dachböden und Nebengebäude über Jahre gefüllt wurden. Hier fehlt oft die Bodenleiter, hier packen wir Erinnerungskartons, und hier raten wir, vorher noch einmal zu fotografieren.

Wir räumen in Schattendorf, Loipersbach und Baumgarten.

Erinnerungskarton mit Fotos und Briefen auf einem Tisch in Schattendorf
Mehr Platz. Platz für Neues.

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Wenn die Bodenleiter fehlt

Die Dachböden alter Häuser in Schattendorf sind über eine Luke erreichbar, und die Leiter dazu ist oft das erste Problem des Tages. Sie fehlt, weil sie vor Jahren für den Garten geborgt und nie zurückgebracht wurde. Sie steht da, aber die Sprossen sind morsch. Sie ist eine Bodentreppe zum Ausziehen, deren Feder gebrochen ist. Oder es gab nie eine, und die Familie ist über einen Sessel auf den Kasten und von dort in die Luke geklettert.

Wir bringen unsere eigene Leiter mit, eine, die bis zur Luke reicht und die man festsetzen kann, und wir verlassen uns nicht auf das, was im Haus steht. Das gilt auch dann, wenn eine Leiter da ist; wir prüfen sie, und im Zweifel nehmen wir unsere.

Eine Luke ohne Bodentreppe hat noch eine Eigenheit: Sie ist klein. Sechzig mal achtzig Zentimeter, manchmal weniger, und was hinaufgekommen ist, kam in Teilen oder war klein. Was oben zusammengebaut wurde, ein Regal, ein Bettgestell, muss oben wieder zerlegt werden.

Über eine Leiter tragen wir nichts, was zwei Hände braucht. Alles vom Dachboden wird in Säcke und Kisten gepackt und in einer Kette hinuntergereicht: eine Person oben, eine auf der Leiter, eine unten. Was zu schwer für die Kette ist, kommt an einem Seil hinunter.

Wenn der Dachboden groß ist und viel darauf liegt, empfehlen wir manchmal, eine Bodentreppe einbauen zu lassen, bevor wir kommen. Das ist Tischlerarbeit, kostet einen halben Tag, und danach ist der Dachboden für immer erreichbar. Für eine einmalige Räumung lohnt es sich selten, für ein Haus, das weiter bewohnt wird, fast immer.

Nach dem Einsatz lassen wir die Luke geschlossen, und die Leiter nehmen wir wieder mit.

Google-Bewertungen

Das sagen unsere Kundinnen und Kunden

4,7 9 Google-Bewertungen

  • Wohnung nach dem Auszug komplett geräumt. Team war pünktlich, hat sogar den Keller mitgenommen und den Sperrmüll gleich mit abtransportiert. Preis war vorher klar, keine Nachforderungen. Wohnung war hinterher besenrein. Würde ich wieder nehmen.

    Thomas H. März 2026
  • Nach dem Tod meiner Mutter die ganze Wohnung entrümpeln lassen. Sehr einfühlsam, nichts wurde einfach „weggeschmissen“, Brauchbares haben sie extra sortiert. Abwicklung unkompliziert, Rechnung transparent. Danke.

    Anna B. Jänner 2026
  • Keller und Dachboden in einem Einfamilienhaus. Sehr schnell und gründlich, nur beim Abholen des alten Kühlschranks hat’s etwas länger gedauert wegen des Abtransports. Ansonsten top, Preis-Leistung passt.

    Markus S. November 2025
  • Kleine 2-Zimmer-Wohnung plus Balkon. Zwei Leute, drei Stunden, fertig. Freundlich, haben auch die schweren Kästen allein runtergetragen. Keine Sauerei im Stiegenhaus. Genau so soll’s sein.

    Lisa H. Juni 2026
  • Büroauflösung nach Firmenumzug. Akten, Möbel, Elektronik: alles an einem Tag weg. Haben uns vorher genau gesagt, was sie mitnehmen dürfen und was separat abtransportiert werden muss. Sehr professionell.

    Andreas G. Februar 2026
  • Gartenhütte und Garagenabstellraum. Gut und zügig, nur der Termin hat sich um einen Tag verschoben. Kommunikation war aber okay, und vor Ort dann alles wie besprochen. Würde ich trotzdem weiterempfehlen.

    Magdalena L. August 2025
  • Altbauwohnung im 3. Stock ohne Lift. Haben alles runtergetragen, ohne dass irgendwas beschädigt wurde. Auch der alte Teppich und die Einbauküche sind mitgegangen. Faire Pauschale, keine Überraschung hinterher.

    Florian W. April 2026
  • Haushaltsauflösung nach Pflegeheim-Umzug. Sehr diskret und ordentlich. Haben uns Zeit gelassen, noch ein paar persönliche Sachen rauszunehmen. Rechnung kam prompt, alles nachvollziehbar.

    Sophie P. Dezember 2025
  • Sperrmüll und Kellerentrümpelung. Arbeit selbst war super, nur etwas teurer als der erste Kostenvoranschlag, weil noch extra Säcke dazugekommen sind. Hätten sie vorher klarer sagen können. Trotzdem solide Arbeit.

    Stefan M. Juli 2026

Der Erinnerungskarton

Bei jeder Räumung in Schattendorf kommt der Moment, in dem jemand vor einem Gegenstand steht und nicht weiterkann. Ein Kinderschuh. Ein Brief. Ein Kalender von 1978 mit Einträgen in der Handschrift der Mutter. Das Ding hat keinen Wert, es hat keinen Platz, es hat nur Bedeutung, und man kann es nicht in einen Sack geben.

Wir haben dafür eine Lösung, die einfach ist und funktioniert: der Erinnerungskarton. Ein Karton pro Person, nicht größer als ein Umzugskarton, und in ihn kommt alles, was man nicht wegwerfen kann, aber auch nicht braucht. Er wird nicht bewertet, nicht angerechnet, nicht hinterfragt. Er wird zugeklebt, beschriftet und mitgenommen, nach Hause, in den eigenen Keller, wo er stehen darf.

Der Karton hat zwei Wirkungen. Er nimmt die Entscheidung ab, weil nichts weggeworfen werden muss, was Bedeutung hat. Und er begrenzt, weil er voll wird, und weil man beim Füllen merkt, was wirklich hinein soll und was nur im ersten Moment schmerzt. Die meisten Kartons werden am Ende nicht einmal voll.

Wir stellen ihn am Morgen bereit, offen, an einem Ort abseits des Weges, und wer beim Durchsehen etwas findet, legt es hinein. Wir selbst legen hinein, was wir finden und für persönlich halten: Fotos, Briefe, Zeugnisse, Kinderzeichnungen, Andenken. Sie entscheiden später, was bleibt.

Der Karton ist nicht für Wertsachen; die werden getrennt übergeben. Und er ist nicht für Dokumente, die gebraucht werden; die gehören in eine Mappe.

Wer ein Jahr später den Karton öffnet, wirft oft die Hälfte weg. Aber er hat es in Ruhe getan, und nicht an einem Tag mit einem Fahrzeug vor der Tür.

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Fotografieren Sie das Haus, bevor wir kommen

Ein Rat, den wir in Schattendorf und überall geben, und den fast niemand befolgt, bis er es bereut: Gehen Sie vor der Räumung noch einmal durch das Haus und fotografieren Sie es. So, wie es ist. Den vollen Keller, den Dachboden, die Werkstatt, die Speisekammer mit den Gläsern, das Vorzimmer mit dem Kalender, die Garage mit dem Werkzeug an der Wand.

Nicht für uns. Wir brauchen Fotos für das Angebot, aber die sind etwas anderes. Diese Fotos sind für Sie, und zwar für eine Zeit, in der das Haus leer oder verkauft ist und Sie sich fragen, wie es eigentlich aussah.

Ein Haus, das geräumt wird, verschwindet an einem Tag. Nicht die Mauern, aber das, was es zu diesem Haus gemacht hat: die Ordnung der Dinge, der Platz des Werkzeugs, die Gläser im Regal, die Anordnung, die jemand über vierzig Jahre hergestellt hat. Am Abend ist alles weg, und in einem Jahr weiß niemand mehr, wo der Hammer hing.

Fotos halten das fest, und sie kosten nichts. Zwanzig Bilder mit dem Handy, jeder Raum, jede Wand, ein paar Details. Die Schrift auf dem Einweckglas. Das Bild über dem Bett. Der Blick vom Kellerfenster.

Manche machen daraus ein kleines Album, manche schauen sie nie wieder an. Beides ist in Ordnung. Aber wer sie nicht gemacht hat, kann sie nicht mehr machen.

Wir sagen das, weil wir oft am Ende eines Räumtages gefragt werden: Haben Sie vorher ein Foto gemacht? Und wir haben nur die für das Angebot, den Keller aus zwei Ecken, unscharf.

Also: der Abend davor, ein Rundgang mit dem Handy, in Ruhe. Es ist der letzte Blick auf das Haus, wie es war.

Häufige Fragen zu Schattendorf

Wir haben keine Leiter zum Dachboden.

Wir bringen eine mit und verlassen uns nicht auf vorhandene. Alles kommt in Säcken und Kisten in einer Kette herunter.

Was ist der Erinnerungskarton?

Ein Karton pro Person für alles, was Bedeutung hat, aber keinen Platz. Nicht bewertet, nicht hinterfragt, wird mitgenommen.

Warum sollen wir vorher fotografieren?

Für Sie, nicht für uns. Ein geräumtes Haus ist am Abend weg, und die Fotos sind der letzte Blick darauf, wie es war.

Kostet der Samstag mehr?

Nein. Für Samstag, Sonntag und Feiertage verrechnen wir keinen Aufschlag.

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